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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

OpenAI hat angekündigt, im Rahmen einer umfassenden Strategieänderung zur Monetarisierung des beliebten KI-Chatbots künftig Werbung in ChatGPT-Konversationen anzuzeigen. Die erste Testphase richtet sich an erwachsene Nutzer in den USA, die die kostenlose Version und das neue ChatGPT Go-Abonnement nutzen, während Plus-Abonnenten, die 25 US-Dollar pro Monat zahlen, weiterhin werbefrei bleiben. Das Unternehmen verspricht, dass die Anzeigen deutlich gekennzeichnet sein werden und weder die Antworten des Chatbots beeinflussen noch den Verkauf von Nutzerdaten beinhalten. Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem OpenAI massiv in Rechenzentren investiert und nach Einnahmequellen jenseits von Abonnements sucht.
US-Präsident Donald Trump wird trotz Kontroversen am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen. WEF-Co-Präsident André Hoffmann räumt ein, dass man den Führer der größten Volkswirtschaft der Welt nicht ausschließen könne. Hoffmann, ein Umweltaktivist, der Trump zuvor kritisiert hatte, betont die Notwendigkeit des Dialogs trotz ideologischer Differenzen, insbesondere in Bezug auf den Klimawandel. Der Artikel hebt die Spannung zwischen Trumps nationalistischer Politik und der Mission des WEF für globale Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit hervor.
Polymarket, eine Prognosemarktplattform, verzeichnete Wetten in Höhe von 3,3 Millionen Dollar darauf, ob Jesus Christus bis Ende 2025 wiederkehren würde. Diejenigen, die im April auf „Nein” gesetzt hatten, erzielten eine annualisierte Rendite von 5,5 % und übertrafen damit US-Staatsanleihen. Der Artikel untersucht die Kontroverse um solche Märkte, die von Kritikern als ablenkend bezeichnet werden, während andere sie mit Lotterielosen vergleichen. Die Plattform ist nun dazu übergegangen, Wetten auf die Wiederkehr Jesu im Jahr 2026 anzubieten.
Der renommierte Investor Mark Mobius warnt davor, dass Gold nach seinem Rekordanstieg an Attraktivität verloren habe und er einen Kauf nur dann in Betracht ziehen würde, wenn die Preise um 20 % unter das aktuelle Niveau fallen würden. Er mahnt, dass eine mögliche Erholung des US-Dollars Druck auf Edelmetalle ausüben könnte. Mobius bleibt jedoch optimistisch für die asiatischen Aktienmärkte, insbesondere für China, Indien, Korea und Taiwan, und nennt Chinas technologische Fortschritte und die Investitionspläne der indischen Regierung als positive Faktoren für diese Märkte.
Die Schweizer Secure-Messaging-App Threema wurde an die deutsche Investmentfirma Comitis Capital verkauft, wobei das Unternehmen betont, dass der Betrieb, die Führung und der Hauptsitz in der Schweiz unverändert bleiben werden. Die Übernahme unterstreicht die starke Position von Threema auf den Märkten für sichere Kommunikation und Datenschutz.
Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, hat nach 26 Jahren Verhandlungen das Freihandelsabkommen mit dem Mercosur unterzeichnet und damit die weltweit größte Freihandelszone mit 700 Millionen Verbrauchern geschaffen. Während die europäische Industrie und der Exportsektor das Abkommen als Chance für neue Märkte begrüßen, stößt es auf starken Widerstand seitens der Landwirte, insbesondere in Frankreich, die aufgrund unterschiedlicher Agrarstandards unlauteren Wettbewerb befürchten. Das Abkommen muss noch vom EU-Parlament genehmigt werden und könnte rechtliche Herausforderungen mit sich bringen, sodass die Umsetzung trotz der Unterzeichnung noch Jahre dauern könnte.
Nach 25 Jahren Verhandlungen hat die EU ein umfassendes Freihandelsabkommen mit dem Mercosur-Block unterzeichnet und damit die weltweit größte Freihandelszone geschaffen, die 700 Millionen Menschen und ein Viertel der globalen Wirtschaftsleistung umfasst. Das Abkommen beseitigt Zölle auf die meisten Exporte, was der europäischen Automobil-, Maschinenbau- und Pharmaindustrie zugute kommt, und enthält gleichzeitig Schutzmaßnahmen für die europäische Landwirtschaft durch begrenzte Importquoten. Die EU erwartet erhebliche wirtschaftliche Vorteile, darunter ein Exportwachstum von 39 % nach Südamerika, ein Wirtschaftswachstum von 49 Milliarden Euro und die Sicherung von über 440.000 Arbeitsplätzen in Europa.
ZEW-Ökonom Achim Wambach argumentiert, dass Europas regelbasiertes Handelssystem eine bedeutende Stärke im globalen Wettbewerb darstellt, da es eine Zuverlässigkeit bietet, die den USA und China aufgrund politischer Willkür fehlt. Er plädiert für einen differenzierten Ansatz: kooperative Beziehungen zu den USA durch die NATO und den Handel, aber defensive Maßnahmen gegen Chinas subventionierte Marktüberflutung. Wambach betont, dass Europas künftiger Wohlstand von technologischen Innovationen und dem Abbau bürokratischer Hindernisse abhängt, um im Wettbewerb mit den USA und Großbritannien um qualifizierte Arbeitskräfte und Start-ups bestehen zu können.
Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, besuchte Brasilien, um nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur abzuschließen und damit eine der größten Freihandelszonen der Welt zu schaffen. Das Abkommen zielt darauf ab, Zölle und Handelsbarrieren zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay) abzubauen, wodurch jährlich Zölle in Höhe von 4 Milliarden Euro eingespart werden sollen. Beide Politiker betonten die Bedeutung des Abkommens für Demokratie, Multilateralismus und wirtschaftlichen Wohlstand, trotz früherer Verzögerungen aufgrund des Widerstands einiger EU-Mitgliedstaaten.
Fast 70 % der großen und mittelständischen japanischen Bauunternehmen geben an, dass sie aufgrund des gravierenden Arbeitskräftemangels im Geschäftsjahr 2026 keine neuen Großprojekte übernehmen können. Dies führt zu Bauverzögerungen, die das Wirtschaftswachstum behindern und sich sowohl auf private als auch auf öffentliche Investitionen auswirken, sodass Großprojekte wie die Sanierung des Nakano Sunplaza in Tokio gestrichen oder verschoben werden.

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